Untersuchungsverfahren

Immungloublin- und IgG-Subklassenanalyse

Immunglobuline (Antikörper) sind für die humorale Immunität verantwortlich. Ein Mangel an Antikörpern im Serum geht häufig mit erhöhter Infektanfälligkeit einher. Es gibt verschiedene Klassen und Subklassen von Immunglobulinen, die sich nach ihrem Wirkungsort und nach ihrer Funktion einteilen lassen und bei ihrem Fehlen verschiedene Immundefekte bewirken. mehr

Der zelluläre Immunstatus

Der zelluläre Immunstatus gibt Auskunft über relative und absolute Zahlen von Zellpopulationen (Lymphozytensubpopulationen, NK-Zellen, zytotoxische Zellen, Aktivierungsstatus) im Blut. Er erfaßt die Basisparameter des Immunsystems durch fluoreszenzbasierte Immunphänotypisierung und ist als Eingangsuntersuchung indiziert, falls die klinische Symptomatik eines Patienten primäre oder sekundäre Störungen im zellulären Immunsystem vermutet läßt. mehr

Interpretation des zellulären Immunstatus

Die Interpretation eines zellulären Immunstatus erfolgt immer durch das Fachlabor. Die wichtigsten, im zellulären Immunstatus erfaßten Zellpopulationen und die häufigsten Ursachen für quantitative Abweichungen müssen dabei berücksichtigt werden. mehr

LTT-Immunfunktion

Der methodisch anspruchsvolle Bluttest untersucht die lymphozytäre Immunfunktion, d.h. die aktuelle Kompetenz des Immunsystems zur Auseiandersetzung mit Infektionserregern oder Fremdantigenen. Es wird die Wirksamkeit oder Ineffizienz solcher Behandlungen für den einzelnen Patienten sicher nachgewiesen. mehr

NK-Zell-Funktionsteste

Natürliche Killer-Zellen sind ein wichtiger Teil des Immunsystems: Sie können Krebszellen und von Viren befallene Zellen abtöten. Der NK-Zell-Zytotoxizitästest untersucht den Aktivierungsstatus und die funktionelle Lysekapazität der NK-Zellen des Patienten. mehr

Granulozytenfunktionstest

Die Untersuchung der Phagozytos- und Respiratory Burst Aktivität ist Teil der Immundefektdiagnostik bei häufigen bakteriellen und mykotischen Infektionen. mehr

Mannose-bindendes Lektin (MBL)

Das MBL gehört zu den wichtigsten Komponenten der angeborenen Immunabwehr. Es bindet an repetitive Mannose-haltige Kohlenhydratverbindungen auf der Oberfläche von Pilzen, Hefen (Candida) Bakterien und Viren und trägt somit zu deren Elimination bei. Ein Mangel ist mit gehäuften hartnäckigen Infektionen bzw. einer erhöhten Infektanfälligkeit verbunden. mehr

TH1/Th2/Th17-Zytokinprofil

Die wichtigen CD4-positiven Helfer-Lymphozyten können funktionell, das heißt an Hand ihres abgegebenen Zytokinmusters in verschiedene Subpopulationen unterschieden werden. Diese Subpopulationen haben verschiedene, zum Teil gegeneinander gerichtete Funktionen. Bei verschiedenen Erkrankungen wie Allergien, Autoimmunerkrankungen, chronischen Infektionen oder Tumoren kommt es zu einer Verschiebung in der Relation dieser Zellen untereinander. Das TH1/TH2/TH17-Profil untersucht das jeweils bestehende Gleich- oder Ungleichgewicht und stellt somit die Grundlage für immunmodulierende Therapien dar. Zusätzlich können aus der Konstellation der TH-Populationen untereinander häufig Rückschlüsse auf die Ursache von zellulären Immunaktivierungen gezogen werden. mehr