Entzündungserkrankungen sind die „Epidemie der Moderne“.

Entzündungserkrankungen nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronisch entzündlichen Erkrankungen. Dazu zählen Allergien, rheumatische Erkrankungen, Magen-, Darm- oder Schilddrüsenkrankheiten, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen sowie die Parodontitis und andere chronische Infektionen. Die Fortschritte der Hochleistungsmedizin haben die Komplikationen der Erkrankungen gemindert, nicht aber deren Häufigkeit.

Die Entzündung ist Folge einer Aktivierung des Immunsystems

Viren, Bakterien und Pilze, aber auch Autoantigene, Umweltallergene, -schadstoffe oder Nahrungsmittel können Auslöser chronisch entzündlicher Krankheiten sein. Die Entzündung auf Erreger ist lebensnotwendig, auf Schadstoffe  und Autoantigene zumeist nicht. Ob eine Entzündung lokal begrenzt bleibt oder systemisch wird, ob sie chronifiziert oder den gesamten Organismus in Mitleidenschaft zieht, hängt vom Auslöser, aber auch vom Immunsystem des Patienten ab.
Die individuelle immunologische Diagnostik stellt eine Voraussetzung für die Diagnosefindung und die Therapieplanung dar.